Artemed Klinikum München Süd
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Skoliose

Eine Skoliose ist eine „Verkrümmung“ der Wirbelsäule. Die Erkrankung entsteht im Wachstumsalter, wenn es zu einem asymmetrischen Wachstum oder Verdrehung von Wirbelkörpern kommt. Man erkennt eine schiefe Wirbelsäule meistens an einem Schiefstand der Schultern oder des Beckens. Patienten können zudem über Rückenschmerzen klagen.

Für die Entscheidung der Behandlung und der Dokumentation des Therapieerfolges sind Röntgenaufnahmen der gesamten Wirbelsäule sehr wichtig. Da es sich bei den Patienten um Kinder und Jugendliche handelt ist eine besonders schonende Röntgendiagnostik, das heißt mit möglichst wenig Röntgenstrahlen verbunden Untersuchung, wichtig.

Neben stehend sehen sie eine solche Röntgenaufnahme der gesamten Wirbelsäule und des Beckens. Für eine solche Aufnahme müssen 4 Bilder aufgenommen werden und dann werden diese zusammengesetzt. Hierbei ist eine verzerrungsfreie Aufnahme jeder einzelnen Ebene wichtig. Bei unserem Multitom fährt die Röntgenröhre und der entsprechende Detektor parallel die Etagen ab und es kommt zu einer optimalen und verzerrungsfreien Darstellung. Gleichzeitig ist die verwendete Strahlenexposition extrem niedrig, da die neuesten Röntgentechnologien verwendet werden. In dem Beispiel erkennt man eine massive Verkrümmung der Lendenwirbelsäule nach links.

Neben der seitlichen Verkrümmung kommt es häufig auch zu einer Fehlkrümmung der Wirbelsäule in seitlicher Richtung. Dies bewirkt ein Ungleichgewicht nach vorne oder hinten und die Patienten. Durch die perfekt zusammengesetzte Untersuchung der Wirbelsäule in allen Abschnitten kann diese sog. „sagittale Imbalance“ präzise vermessen werden.

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