Im Rahmen unserer Fortbildungsreihe für Rettungskräfte Emergency Update München Süd wurde sich unter dem Motto „Herzeleid zur Wies’n-Zeit“ einem besonders zeitkritischen und komplexen Krankheitsbild gewidmet: dem akuten Aortensyndrom. Die Veranstaltung fand sowohl vor Ort im Foyer als auch im digitalen Raum statt. Das Ziel des Abends war es, Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeitende im Rettungsdienst für die frühe Erkennung, die präklinischen Entscheidungsprozesse und die weiterführende Therapie zu sensibilisieren.
Den fachlichen Auftakt machte Prof. Dr. Ferdinand Vogt, Leitender Oberarzt der Herzchirurgie am Artemed Klinikum München Süd (AKMS). In seinem Vortrag „Vom Symptom zur (Verdachts)Diagnose – reicht der Vernichtungsschmerz?“ beleuchtete er klinische Leitsymptome, Differenzialdiagnosen und diagnostische Fallstricke bei der Erstbeurteilung eines akuten Aortensyndroms.
Im Anschluss stellte Sebastian Hilferink, Oberarzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin am AKMS sowie Leitender Notarzt, die präklinische Perspektive in den Mittelpunkt. Unter dem Titel „Vom Verdacht bis in die Klinik – Entscheidende Minuten: Worauf es präklinisch ankommt!“ ging er auf die Bedeutung schneller Entscheidungen, strukturierter Abläufe und einer zielgerichteten Kommunikation ein.
Den Abschluss des Vortragsprogramms bildete Dr. med. Mareike Benedikt, Leitende Oberärztin der Gefäßchirurgie am AKMS. In ihrem Beitrag „Das Ziel vor Augen: Diagnostik und Therapie“ gab sie einen Überblick über moderne diagnostische Verfahren sowie operative und interventionelle Therapiekonzepte.
Dr. med. Jürgen Landes, Leitender Arzt der Notaufnahme und der Präklinik, führte als Moderator durch die Veranstaltung und vermittelte Fragen aus dem Publikum an die Referent:innen. Anschließend gab es noch Raum für Diskussionen und persönliche Gespräche.
Die Fortbildung vermittelte einen umfassenden Überblick vom ersten Symptom bis zur definitiven Therapie und unterstrich die Bedeutung eines interdisziplinären und sektorenübergreifenden Handelns.








