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Herz unter Druck: Diagnose Bluthochdruck

Artemed Klinikum München Süd, 08.11.2021

Etwa ein Drittel aller Erwachsenen in Deutschland hat einen zu hohen Blutdruck, das sind ca. 20 Millionen Menschen. In den diesjährigen Herzwochen (01. bis 30. November) informiert die Deutsche Herzstiftung über den aktuellen Stand der Ursachen, Diagnose und Behandlung des Bluthochdrucks.

Bluthochdruck (Hypertonie) 

Die häufigste Volkskrankheit in Deutschland ist Bluthochdruck mit über 20 Millionen Betroffenen im Erwachsenenalter. Nach Ergebnissen einer Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) hat fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland einen bekannten, ärztlich diagnostizierten Bluthochdruck. Männer sind in der Gruppe der unter 65-Jährigen häufiger betroffen. In der Gruppe der ab 65-Jährigen haben bei beiden Geschlechtern fast zwei Drittel einen Bluthochdruck, so das RKI. Viele Menschen mit Bluthochdruck wissen nichts von ihrer Erkrankung.

Wie entsteht Bluthochdruck?
Bluthochdruck gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auf Dauer ist ein unbehandelter Blutdruck tödlich: Es drohen Schlaganfall und Hirnblutung, Herzinfarkt, Herzschwäche und Nierenversagen. All das sind vermeidbare Folgen. Meistens entsteht Bluthochdruck durch das Zusammenwirken von

  • Erbanlagen, Alter, Geschlecht und ungünstigen Lebensstilfaktoren wie
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • ungesunde Ernährung und hoher Kochsalzkonsum
  • Alkoholkonsum
  • Stress.

ABER: Bluthochdruck kann durch Lebensstiländerungen und eine konsequente medikamentöse Therapie entscheidend beeinflusst werden.

Weitere finden Sie im Informationsflyer der Deutschen Herzstiftung sowie unter www.herzstiftung.de/herzwochen2021